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Ernährung
Die Wirtschaftskrise hat zusätzlich Familien noch weiter in das
Elend und die Armut getrieben. Viele Eltern sind nicht mehr in der Lage ihre Kinder ausreichend zu ernähren. Dadurch sind viele Kinder mangelernährt und kommen krank oder schwach zur Schule. Andere müssen zum Erhalt der Familie beitragen und gehen nicht mehr zur Schule, da sie arbeiten oder betteln müssen.
Durch das Ernährungsprogramm Essen an Schulen, das durch ein Obst und Milch Projekt erweitert wurde, versucht Helfen ohne Grenzen, die Ernährungslage zu verbessern und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die Kinder an den Schulen bleiben können. In unserer Küche bereiten vornehmlich Frauen der Flüchtlingsgemeinschaft gesunde und abwechslungsreiche Mahlzeiten für inzwischen mehr als 4000 Kinder pro Tag zu, die obendrein den Schulen und Schülerheimen zugestellt werden. Die Region Trentino Südtirol hat dieses Projekt ermöglicht. Einige Paten finanzieren die Versorgung ganzer Schulen mit Essen.
Helfen ohne Grenzen Österreich unterstützt dies durch gezielte Aktionen, so zum Beispiel sammelt das Volkstheater jedes Jahr in der Weihnachtszeit Spenden für unser "yummy! Essen an Schulen" Projekt. Und auch im Bereich der Nothilfe, vor allem für die neuen Flüchtlinge Ende 2010, hat Helfen ohne Grenzen Österreich dieses Projekt unterstützt.

Um die Gesundheit der Kinder an Flüchtlingsschulen nachhaltig zu stabilisieren, gibt es einmal pro Woche eine Portion Obst und 200 ml Milch. Für die Kinder ist das ein heißersehntes - und gesundes - Extra, denn daheim gibt es niemals Milch und selten Obst.
mehr richtig ernähren. Sie kommen daher geschwächt und kränklich zur Schule; immer mehr müssen arbeiten oder betteln gehen.