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Gemeinschaft
In Thailand leben ungefä
hr 160.000 Flüchtlinge in offiziellen Flüchtlingslagern, wo sie von den großen, registrierten Hilfsorganisationen betreut werden. Bis zu eine Million burmesische Flüchtlinge lebt außerhalb dieser Lager und meistens illegal in Thailand.
Diese Menschen fristen, meistens ausgebeutet und unterversorgt, ein unwürdiges Dasein. Mit den Löhnen, die kaum einen Euro pro Tag übersteigen und nur ein Drittel des gesetzlichen Mindestlohnes betragen, können sie gerade überleben. In der Gegend in und um Mae Sot haben sich Tausende Flüchtlinge mit ihren Familien niedergelassen. Viele Illegale verdienen sich als Wanderarbeiter das Nötigste zum Überleben ihrer Familien. Oft schließen sie sich zu kleinen Gemeinschaften zusammen. Ihnen fehlt es meist am Notwendigsten.
Helfen ohne Grenzen hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen in Zeiten der Not beizustehen.

Jährlich sterben unzählige Kinder an Durchfallserkrankungen. Grund dafür ist unter anderem mangelnde Hygiene. Abwassersysteme oder Toiletten gibt es in den Dörfern der Flüchtling bzw. der illegalen Einwanderer nur selten.
Wir unterstützen Projekte zur Stromerzeugung. Dazu gehört die Anschaffung und der Betrieb von Generatoren. Im Flüchtlingslager Mae La Oon haben wir das erste Wasserkraftwerk installiert. Es liefert am Tag einige Stunden lang Strom für ca. 40 Familien.
Malaria und Denguefieber sind im Gebiet entlang der burmesisch-thailändischen Grenze weit verbreitet. Um die Malaria-Erkrankungen zu verringern, verteilt Helfen ohne Grenzen regelmäßig Moskitonetze.
Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist ein sehr großes Problem. Häufig steht den Flüchtlingen nur dreckiges Wasser zur Verfügung. Dadurch kommt es sehr oft zu gefährlichen Durchfallserkrankungen. 
