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Porträt von Helfen ohne Grenzen
Helfen ohne Grenzen Österreich wurde am 19. August 2006 auf Initiative von Gertraud Tusch gegründet, die dem Verein vorsteht.

Der Mutterverein hingegen wurde im September 2002 auf Initiative von Benno Röggla in Bozen/ Südtirol und im Jahr 2005 schließlich auf Initiative von Karl Förster und Hans Günther Pohl Helfen ohne Grenzen Deutschland mit Sitz in Ansbach bei Nürnberg gegründet.

Helfen ohne Grenzen hilft unter Überwindung von physischen Grenzen, aber auch von Grenzen in Kopf und Herzen, allen Menschen, „…die als Folge von Krieg, Unterdrückung, Willkür, Repressalien, Folter, etc. an Hunger, Krankheiten, Bildungsmangel, Elend und Verwahrlosung, etc. leiden…“

Der Verein verpflichtet sich, jede Spende zu 100 Prozent den Projekten zufließen zu lassen. Die Kosten für Verwaltung und Reisen deckt Helfen ohne Grenzen über die Beiträge der Mitglieder, Verkäufen von T-Shirts und Handwerksarbeiten sowie öffentliche und private Beiträge.

Im September 2006 hatten alle drei Vereine gemeinsam knapp 200 Mitglieder und betreuten unter anderem die folgenden Projekte für die Bürgerkriegsflüchtlinge in und aus Burma:
  • 43 Schulen für über 4.000 Flüchtlinskinder im thailändischen Exil und in den Dschungeln Burmas.
  • Einen Kindergarten, 2 Waisenhäuser und insgesamt 7 Schülerheime für Flüchtlingskinder.
  • Eine Prothesenwerkstatt, die pro Jahr 200 Prothesen für Minenopfer herstellt. 
  • Den Mobilen Medizinische Dienst „Kathi Zeschg“, der unter der Leitung einer italienischen Ärztin 7.000 Flüchtlinge in verschiedenen Ghettos erreicht und versorgt.
  • Die medizinische Versorgung von Flüchtlingen in Kombination mit einem Sanitäterausbildungsprojekt unter der Leitung eines deutschen Arztes.
  • Druck und Verteilung in den Dschungelschulen innerhalb Burmas von 50.000 Schulbüchern in der Muttersprache der Karen.
  • Weiters Lehrerfortbildung, Essen für ein Waisenhaus, eine HIV Selbsthilfegruppe, Wasseraufbereitung, Initiativen für die Schaffung von Einkommen, usw.
Besonderen Anklang findet die Initiative „Schulpatenschaften“. Unternehmen oder andere Vereine übernehmen die Patenschaft über eine von ihnen gewählte Flüchtlingsschule, mit der sie auch direkt in Kontakt treten können, und verpflichten sich dabei für mindestens 3 Jahre.
 
Am 15. August 2006 wurde Benno Röggla für Helfen ohne Grenzen mit der "Verdienstmedaille des Landes Tirol" ausgezeichnet.

 
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 05.09.2010 | helfen ohne grenzen ÖSTERREICHAnmelden powered by Crystal Design